Der Rassekaninchenverein Ulbersdorf zog Bilanz
Traditionsgemäß seit Jahrzehnten trafen sich am 26. Februar 2006 die Mitglieder des Rassekaninchenvereins S 511 Ulbersdorf und Umgebung zu ihrer Jahreshauptversammlung im Erbgericht zu Ulbersdorf. Das diese Versammlung immer im Zeitraum der 5. Jahreszeit stattfindet ist wahrscheinlich ein gutes Ohmen für den Vorstand. Um es vorweg zu nehmen, es wurde wieder eine positive Bilanz gezogen. Der Vorsitzende Henry Renner konnte seine vollzählig erschienenen Zuchtfreunde, Züchterfrauen und Gäste begrüßen. In seinen sachlichen und dennoch auch sehr kritischen Ausführungen bezog er sich auf die Erfüllung der im Arbeitsplan des Züchterjahres 2005 gefassten Aufgabenstellungen. Dazu gehörten die Tierbesprechungen, Beratungen im Kreisvorstand, die Stallschau mit Gartenfest, die Beratungen im Festkomitee, Arbeitseinsätze im Vereinsheim, die zwei Ausstellungen im Ort sowie der Besuch und die Teilnahme an regionalen und überregionalen Rassekaninchen-schauen.
Nach Auffassung des Vorstandes wurden im Verlauf der züchterischen Tätigkeit und im wiederum vielgestaltigem Vereinsleben erneut gute Fortschritte erreicht. Es sei jedoch nicht zu übersehen, das die Kleintierzucht im Bezug des Mitgliederstandes auch seine Sorgen hat. Dies zeigte er am Beispiel der Anzahl der Jugendzüchter des Vereins auf. Damit verwies er zugleich auf eine Schwerpunktaufgabe für die Zukunft des Vorstandes und aller Mitglieder. Ein weiteres Problem, welches große Achtung finden sollte und muss, ist die Erhaltung des Gesundheitszustandes des Zuchttierbestandes. Jede nicht erforderliche Impfung des Tierbestandes erspart weitere finanziellen Belastungen. Der Zuchtwart Dietmar Mauersberger konnte für das verflossene Zuchtjahr eine sehr positive Einschätzung geben, was besonders auf die gestiegene Rassenvielfalt zutrifft. Zur Zeit werden 18 Rassen in den verschiedenen Farbschlägen gehalten. Die größten Fortschritte wurden auf den Gebieten der Leistungsentwicklung und Ausstellungsergebnissen der einzelnen Rassen auf der Grundlage des Standards erreicht. So zum Beispiel der Rassen: Helle Großsilber, Lohkaninchen, Marburger Feh und Japaner, um nur einige zu nennen. Hier brachte er den persönlichen Dank und den des Vorstandes den Züchtern gegenüber zum Ausdruck.
Der Ortsvorsteher Daniel Brade brachte am Ende zum Ausdruck, welchen Stellenwert die Kaninchenzucht in der Freizeitgestaltung und in seiner sozialen Funktion des öffentlichen Lebens in unserem kleinem Ort doch noch einnimmt. Er bedankte sich für die Vereinsspende für die Gedenktafeln im letzten Jahr und die jährlichen Spenden an den Kindergarten und die Volkssolidarität. Er bat darum, dass der Verein auch weiterhin, wie bisher, seinen Anteil in der Zusammenarbeit mit den übrigen Vereinen des Ortes bei der Organisation des Dorf- und Heimatfestes leistet. Damit auch in Zukunft die Dorfgemeinschaft zu erleben bleibt und ist. Im Bericht der Kassiererin konnte auch die Bilanz für das Jahr 2005 im positiven Bereich abgehakt werden und vom Vorsitzenden der Revisionskommission bestätigt werden. Die in der Diskussion vorgebrachten Vorschläge und gut gemeinten Kritiken finden beim Vorstand immer ein offenes Ohr. In diesem Sinne wurde der Beschluss der Mitgliederversammlung für die Realisierung des Arbeitsplans für das Zuchtjahr 2006 einstimmig angenommen. In fröhlicher Atmosphäre und dem Zuchtruf „Gut Zucht“ wurde der Abend beendet.
Der Vereinsvorstand